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Bellersheim genannt Stürzelsheim

Aufnahme ins Haus Limpurg 1801
(Einheirat 1800: v. Glauburg)
Im Mannesstamm erloschen 1984

Ev. -- Adelsgeschlecht der Wetterau, das 1220 erstmals urkundlich genannt wird. Namengebend war das Dorf Bellersheim (Beldersheim) bei Nidda im Kreis Gießen. Das Geschlecht gehörte zur Burgmannschaft der Reichsburg Friedberg in der Wetterau und zur Reichsritterschaft am Mittelrhein. Der Beiname "Stürzelsheim"' wurde Eberhard v. Bellersheim (+ 1598, «Eberhard» v.Bellersheim gen. Stürzelsheim) nach seinem Wohnsitz beigelegt und blieb dann in dieser Linie. Den Freiherrntitel führte die Familie als Mitglied der Reichsritterschaft seit Ende des 18. Jahrhunderts.

Literatur:

Karl Draudt, Die Familie v. Bellersheim (Darmstadt 1879).
Deutsches Geschlechterbuch, Band 107 (Görlitz 1939) Anhang, S. 661-668.
Adelslexikon, Bd. I (1972).
GHdA, Frhrl. Häuser A, XI (1979).

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Wappen Bellersheim genannt Stürzelsheim

Wappen

In Schwarz oben eine goldene Schnalle, durch die sich ein silberner Riemen in hängendem Bogen nach einem goldenen Steigbügel windet und mit seinem Ende durch diesen gezogen herabhängt. Zwischen Schnalle und Steigbügel eine schräge goldene Schindel und unter dem Riemenbogen sechs (3, 3) solcher Schindeln. Helmzier: Ein wachsender goldgehörnter Einhornrumpf. Decken: schwarz-silbern.

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